Anfangs war die Förderung der Breitbandversorgung in Brandenburg nur im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe "Agrarstruktur und Küstenschutz" (GAK) möglich. Im Rahmen der Konjunkturpakete I und II sind weitere Fördermöglichkeiten eröffnet worden: zum einen im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" (GRW), zum anderen im Rahmen des Zukunftsinvestitionsgesetzes (Konjunkturpaket II).

 

Förderung GAK

Die GAK-Förderung des Breitbandzugangs besteht seit 2007. Die Fördermittel richten sich an ländliche Gebiete, die bisher nicht mit Breitbandinternet versorgt sind. Sie dienen sowohl dazu, die Wettbewerbsfähigkeit land- und forstwirtschaftlicher Unternehmen zu stärken, als auch dazu, die Attraktivität ländlicher Gebiete als Wirtschafts- und Wohnstandort zu erhöhen.

Mit Hilfe dieser Förderung werden Investitionskosten in den Breitbandzugang bezuschusst, die den Netzbetreibern nicht wirtschaftlich erscheinen (Marktwirtschaftlichkeitslücke).

Förderfähig sind dabei Zuschüsse der Gemeinden und Gemeindeverbände an private oder kommunale Netzbetreiber. Die Mittel werden anteilig bis zu 90 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben im Rahmen von Projektförderungen bewilligt. Zur Auswahl eines geeigneten Netzbetreibers müssen die Gemeinden bzw. Gemeindeverbände eine öffentliche und technologieneutrale Ausschreibung durchführen.

Liste der Ausbauvorhaben, welchen im Rahmen der GAK-Förderung Zuschüsse bewilligt wurden.

 

Kontakte:

Fördermaßnahmen Integrierte ländliche Entwicklung (ILE) und LEADER
Referat 36 – Ländliche Entwicklung, Oberste Flurbereinigungsbehörde

Tobias Wienand, Tel.: 0331/866-8861, Fax: 0331/866-8808
E-Mail: tobias.wienand@mil.brandenburg.de
Klaus Richter, Tel.: 0331/866-8862, Fax.: 0331/866-8808
E-Mail: klaus.richter@mil.brandenburg.de

 

Für Fragen zur Antragstellung

LVLF als Bewilligungsbehörde
Referat 51 – Förderung, Ländlicher Raum
Jutta Haase, Tel.: 033232/30-163, Fax: 033232/30-108
E-Mail: jutta.haase@lvlf.brandenburg.de

 


 

Förderung GRW-I-Breitband

Richtlinie des Ministeriums für Wirtschaft zur Förderung der Breitbandversorgung als Bestandteil der wirtschaftsnahen kommunalen Infrastruktur im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ - GRW - (GRW-I-Breitband) vom 29. Oktober 2009

Ziel des Programms

Schaffung einer zuverlässigen, erschwinglichen und hochwertigen Breitbandinfrastruktur, die die Nutzung der modernen Informations- und Kommunikationstechnologien in bislang unterversorgten Gebieten ermöglicht, so dass zielgerichtet und vorrangig förderfähige Betriebe in den GRW-Fördergebieten unterstützt werden.

Wer wird gefördert?

Träger der Infrastrukturmaßnahme, dies sind:
Gebietskörperschaften oder kommunale Zweckverbände, die der Kommunalaufsicht unterstellt sind.

Was wird gefördert?
Infrastrukturmaßnahmen der Netzbetreiber im Zusammenhang mit deren Investitionen in leitungsgebundene oder funkbasierte Breitbandinfrastrukturen in Höhe der Wirtschaftslichkeitslücke (Fehlbetrag zwischen Investitionskosten und Wirtschaftlichkeitsschwelle).
Verlegung von Leerrohren, sofern sie im Zuge der Durchführung anderer Infrastrukturmaßnahmen erfolgt.
Planungs- und Beratungsleistungen, welche die Träger zur Vorbereitung förderfähiger Infrastrukturmaßnahmen von Dritten in Anspruch nehmen, soweit die Leistungen nicht von anderen Ressorts zu finanzieren sind.

Liste der Ausbauvorhaben, welchen im Rahmen der GRW-I-Förderung Zuschüsse bewilligt wurden.

Weitere Informationen und Kontakte finden Sie unter: http://www.ilb.de/rd/programme/310_312.php